Thia­go (12) lebt mit sei­ner Fami­lie in Argen­ti­ni­en. Die Mut­ter ist Bau­in­ge­nieu­rin und wird erst­mals an einem gro­ßen Bau­pro­jekt im Aus­land arbei­ten und dafür im nächs­ten Som­mer mit ihrer Fami­lie nach Deutsch­land umzie­hen. Das Pro­jekt dau­ert vor­aus­sicht­lich drei Jah­re. Wo die Fami­lie danach leben wird, hängt von den wei­te­ren beruf­li­chen Pro­jek­ten der Mut­ter ab. Sie nimmt Kon­takt mit der Schu­le auf.

Idee der Vignette

Mit der Vignet­te Thia­go wird die Situa­ti­on einer Fami­lie auf­ge­grif­fen, die aus beruf­li­chen Grün­den nach Deutsch­land für einen zunächst auf 3 Jah­re befris­te­ten Zeit­raum umzie­hen will und Kon­takt mit einer Schu­le auf­nimmt, um den Schul­be­such eines Kin­des zu klä­ren. Die gege­be­nen Infor­ma­tio­nen legen nahe, dass es sich um eine öko­no­misch gut situ­ier­te Fami­lie han­delt. Die Vignet­te soll Anre­gun­gen zur Dis­kus­si­on der Fra­ge geben, wie Schu­len mit einer Neu­auf­nah­me aus dem Aus­land umge­hen – ob sie über­haupt bei öffent­li­chen Schu­len lang­fris­tig vor­ab geklärt wer­den kann und wel­che Bera­tung die Schu­len anbie­ten. Außer­dem haben wir uns erhofft, dass über die Dia­gno­se und Nut­zung bereits erwor­be­ner Kennt­nis­se des Schü­lers gespro­chen wird sowie erläu­tert wird, ob und wie die Schu­len auf eine mög­li­che Zukunft im Aus­land vor­be­rei­ten.

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