Der Unter­richt in Eng­lisch ist Vor­aus­set­zung für den ers­ten Schul­ab­schluss, für das Abitur ist noch eine wei­te­re soge­nann­te Fremd­spra­che nötig. Es zäh­len aber nur weni­ge Spra­chen. Das Tra­MiS-Team fin­det, dass sich das ändern soll­te und macht kon­kre­te Vor­schlä­ge.

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Reformvorschlag „Drei Sprachen sind genug fürs Abitur“

Um die Dis­kri­mi­nie­rung mehr­spra­chig Auf­ge­wach­se­ner bei Schul­ab­schlüs­sen abzu­bau­en, sol­len alle Spra­chen, die zu bestim­men­de Min­dest­kri­te­ri­en erfül­len, wie „Fremd­spra­chen“ für Schul­ab­schlüs­se aner­kannt und geprüft wer­den. Ein Rechts­an­spruch soll als Ver­än­de­rungs­mo­tor wir­ken. Der Vor­schlag wird in einem Debat­ten­bei­trag für den Rat für Migra­ti­on näher erläu­tert und kri­tisch dis­ku­tiert.

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Comic „Fremdsprachen“

Im Regel­fall erfor­dert die Zulas­sung zum Abitur den Nach­weis von Kennt­nis­sen in zwei Fremd­spra­chen. Der Comic­strip soll dafür sen­si­bi­li­sie­ren, dass mehr­spra­chig Auf­ge­wach­se­ne oft eine drit­te oder vier­te Spra­che ler­nen müs­sen, um Abitur machen zu dür­fen. Das liegt dar­an, dass in der Regel nur in der deut­schen Schu­le erlern­ba­re Fremd­spra­chen als Vor­aus­set­zung für das Abitur akzep­tiert wer­den.

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Modellprojekt „Mehrsprachenunterricht“

Indi­vi­du­el­le Lern­zei­ten für Spra­chen, in denen Schüler*innen unter­schied­li­che Spra­chen gemein­sam im Klas­sen­raum ler­nen und dabei digi­ta­le End­ge­rä­te und die Unter­stüt­zung von Mentor*innen an ande­ren Orten nut­zen? Wir wol­len Lehr­kräf­te, Schu­len, poten­ti­el­le För­de­rer und bil­dungs­po­li­ti­sche Ent­schei­dungs­trä­ger dafür inter­es­sie­ren, ein Modell­pro­jekt für einen sol­chen Mehr­spra­chen­un­ter­richt zu ent­wi­ckeln. Dazu haben wir uns vor­ge­stellt, was ein zukünf­ti­ger Leh­rer in die­sem Pro­jekt berich­ten könn­te.